Gesetzliche Regelungen
gesetzliche Regelungen
Nationale Regelungen für die Haltung von Hunden (Tierschutzgesetz / Tierschutzverordnung) regeln primär den "Schutz des Tieres vor dem Menschen" - das Tierwohl. Wohingegen die kantonalen Hundegesetze / Hundeverordnungen den "Schutz des Menschen vor dem Tier" regeln. Die 26 kantonalen, teils unterschiedlichen Regelungen, führen zu einer, für den Hundehalter, leider etwas unübersichtlichen Gesetzeslage.
Grundsätzliche Punkte welche in allen Kantonen, in ähnlicher Form gelten:
- Leinenpflicht für "bissige" Hunde und solche wo eine behördlich angeordnete Leinenpflicht besteht
- Maulkorbpflicht für "bissige" Hunde und solche wo eine behördlich angeordnete Maulkorbpflicht besteht
- Vorfälle mit Hunden (Tier-, Sach- und Personenschäden) sind i.d.R. meldepflichtig.
- Hunde sind so zu halten, dass diese weder Menschen und andere Hunde/Tiere belästigen, bedrängen, hetzen.
- zu Setzzeiten (bestimmten Jahreszeiten) sind in Wäldern und an Waldrändern Hunde an der Leine zu führen.
- In Schutzgebieten sind Hunde an der Leine zu führen.
- An öffentlichen Orten wie Schulen, Spielplätzen, Spitälern, Friedhöfen etc. sind Hunde i.d.R. an der Leine zu führen.
- Listenhunde (als "gefährlich" eingestufte Hunderassen - kann kantonal abweichen) bedürfen einer Bewilligung/Ausbildung des Halters.
- Hunde müssen in der Wohngemeinde gemeldet und registriert werden.
Tipp: wenn sie bereits Hundehalter sind, oder erst erwägen sich einen Hund zuzulegen und/oder in eine anderen Kanton umziehen, informieren sie sich im Vorfeld wie sich die rechtliche Lage gestaltet, beim Kanton, dem Veterinäramt oder bei Fachpersonen oder entsprechenden Institutionen.
Eine Übersicht finden Sie hier: Tier im Recht