NEWS
Hier finden Sie News und Aktuelles der Hundewelt von DOG RULES
Der Herbst
Kürzere Tage, kühlere Temepraturen
Fellpflege: Meistens dauert der Fellwechsel mehrere Wochen und während dieser Zeit braucht Ihr Vierbeiner oft etwas Unterstützung. Durch regelmässiges Bürsten entfernen Sie bereits viel lose Haare.
Pfoten: Kontrollieren und reinigen Sie die Pfoten nach dem Spaziergang, um Schmutz, kleine Ästchen oder spitze Kastanienstacheln zu entfernen.
Dunkelheit: Wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt, wird es früher dunkel. Wenn Sie am späten Nachmittag mit Ihrem Hund unterwegs sind, achten Sie darauf, dass Ihr vierbeiniger Freund in der Dunkelheit gut sichtbar ist. Reflektierende Halsbänder, Geschirre und Leinen sind dafür sehr gut geeignet und können helfen, Unfälle (z.B. mit Radfahrern) zu vermeiden. Für langhaarige Hunde eignen sich reflektierende Westen besser.
Spaziergänge: Ältere Hunde und solche mit wenig Unterwolle sind besonders anfällig für Kälte und Feuchtigkeit. Das schadet ihren Gelenken und nimmt ihnen den Spass an einem herbstlichen Spaziergang. In solchen Fällen empfiehlt sich geeignete Kleidung zum Schutz vor kälteren Temperaturen. Diese Kleidung sollte gut sitzen und Ihr Tier warmhalten, ohne es in der Bewegung einzuschränken. Für ältere Vierbeiner sind mehrere kurze Spaziergänge durch die herbstlichen Wälder besser als ein langer Spaziergang.
Parasiten: Zecken sind meist von März bis Juni und später von August bis November aktiv. Aber die milden Temperaturen, die mit dem Klimawandel einhergehen, verlängern die Zeckenaktivität.1 Hunde, die sich in zeckengefährdeten Gebieten aufhalten - etwa in der Nähe von Wäldern, Gewässern und Wiesen - müssen vor diesen blutsaugenden Parasiten geschützt werden. Zeckenschutzmittel sind ein wirksames Mittel, um Ihren Hund zu schützen. Auch die schädlichen Auswirkungen von Herbstgrasmilben auf Hunde sollten nicht unterschätzt werden.2 Die Larven verursachen starken Juckreiz, insbesondere an den Pfoten, Beinen, Ohren oder am Bauch.
Pilze: In den feuchten Böden des Frühherbstes gedeihen Pilze, und der Verzehr von Pilzen kann für unsere vierbeinigen Freunde tödlich sein. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie Ihren Hund überhaupt keine Pilze essen lassen - nicht einmal solche, die für Menschen ungefährlich sind.
Kurz-News aus der Hundewelt
- 10. Oktober 2025 ist der Welthundetag.
- 2025: Im Kampf gegen den illegalen und dubiosen Handel mit Hunden (Tieren) entgegenzuwirken lanciert der Bund zusammen mit dem Schweizerischen Tierschutz STS, eine Informationskampagne. Die wichtigsten Eckpunkte in Kurzfassung: Auf rechtlicher Ebene will der Bund die internationale Zusammenarbeit stärken, im Kampf gegen den illegalen Handel mit Hunden. Das Mindestalter für den gewerbemässigen Handle bzw. Import vom Welpen wurde erhöht. Eine neue Internetseite zur Kampagne - www.hundekauf.ch Auf dieser Platform können sich interesseirte Personen informieren.
- Ab Juni 2025: Im Kanton Zürich gilt neu ein praktischer Ausbildungskurs für alle Hundehalter. Neuhundehalter müssen zudem eine theoretischen Ausbildungskurs besuchen. Genauere Informationen zu den Ausbildungen sowie zum Rottweiler-Verbot, finden sie unter www.zh.ch.
- Am Wochenende vom 7. - 9. Februar 2025 fand ein weiteres mal die Hundemesse in der Eulachhalle in Winterthur statt. An 3 Tagen konnte sich Hundefreunde über viele Gebiete der Hundewelt informieren, konnten an Vorträgen teilnehmen und Shows besuchen.
- AB 2025: Im Kanton Basel-Stadt müssen Neuhundehaltende ab dem 1. April 2025 den Hunde-Erziehungskurs «Basiskurs Mensch & Hund Basel-Stadt» besuchen. Die Kurspflicht beschränkt sich auf acht Praxis-Lektionen mit gewissen theoretischen Elementen, ist prüfungsfrei und betrifft nur Personen, die erstmals einen Hund halten. Personen, die bereits Hunde gehalten haben, sind von der Kurspflicht nicht betroffen. Die Lektionen müssen innerhalb von zwölf Monaten nach der Übernahme des Hundes absolviert werden. Das Mindestalter der Hunde zu Kursbeginn beträgt vier Monate.
- Ab 2025: Die Regierung des Kantons Zürich hat die Neuanschaffung von Rottweilern per 1.1.2025 verboten. Grund dafür ist der tragische Vorfall in Adlikon im vergangenen Oktober, bei dem ein Rottweiler mehrere Menschen, darunter zwei Kinder, schwer verletzt hat. Dieser Vorfall ist sehr schlimm und bedauerlich, hat aber nichts mit der Rasse an sich zu tun. Die SKG sowie der zuständige Rasseklub arbeiten an einem Rekurs gegen dieses Verbot.
- Ab 2025: Wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV heute mitgeteilt hat, treten die Änderungen in der Tierschutzverordnung bezüglich der Einfuhr von Welpen in die Schweiz bereits am 1. Februar 2025 in Kraft.Die gute Nachricht: Die Einschränkung – Import von Welpen erst ab der vollendeten 15. Alterswoche – gilt ausschliesslich für den gewerbsmässigen Import. Welpenkäufer:innen können nach wie vor einen Welpen im Ausland bei der Züchterin oder beim Züchter auswählen und diesen ab der vollendeten 8. Lebenswoche erwerben. Sie müssen den Welpen allerdings selber bei der Zuchtstätte abholen und einführen.
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